SEHENSWÜRDIGKEITEN IN DER UMGEBUNG:
MARIAHEILIGTUM IN LORETTO
Die Anfänge des Marienheiligtums in Loretto reichen bis ins Jahr 1928 zurück. Am 27. März 1929 wurde der amtliche Name des Ortes in Loretto geändert, in Anlehnung an das Heiligtum von Loreto in Italien. Im Jahr 1981 wurde die Figur der Muttergottes von Loreto nach polnischem Loretto gebracht – eine genaue Kopie der Figur aus dem Heiligtum in Loreto in Italien.
Heilige Messe: Sonntag um 8:00 und 10:00; werktags um 6:30
Geöffnet:
Mo.–Fr. 07:00–18:00
Eintritt: kostenlos
PARK UND OBELISK KAROLA FERDYNANDA WAZY IN WYSZKOW
In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ließ der Bischof von Płock, Piotr Dunin Wolski, ein stattliches Herrenhaus errichten. Später war es der Lieblingsaufenthaltsort von Karol Ferdynand Waza. Bis heute erhalten ist der zu seinem Gedenken errichtete Obelisk, gestiftet von Jan Kazimierz. Das Werk entwarf der Italiener Jan Baptysta Gisleni, Hofarchitekt der Wasa-Dynastie.
PFEIFENMUSEUM IN GWIZDAŁY
Das Pfeifenmuseum wurde im Mai 1999 gegründet. Den Vorschlag zu seiner Einrichtung machte Herr Witold Tchórzewski, Röntgenarzt und Sammler aus Warschau, der als guten Anfang 52 Pfeifen schenkte. Heute befinden sich im Museum etwa 1500 Pfeifen und weitere Exponate.
Geöffnet:
WAFFENMUSEUM IM SCHLOSS LIW
Die Burg wurde im 15. Jahrhundert als Grenzfestung errichtet. Heute ist sie eines der größten Waffenmuseen Polens und zeigt in ihrer Hauptausstellung Hieb- und Stichwaffen, Schusswaffen und Stangenwaffen vom 15. bis zum 20. Jahrhundert. Das Museum beherbergt außerdem Sonderausstellungsgalerien mit Sammlungen anderer Museen sowie Werke lokaler Künstler. Jedes Jahr finden auf der Burg das Internationale Geschmacksturnier auf der Route der Großen Litauischen Heerstraße sowie das Internationale Ritterturnier auf der Burg in Liw statt.
Geöffnet:
Di.–Fr. 10:00–16:00; Samstag: 10:00–18:00; Sonntag und Feiertage 11:00–18:00 (von Mai bis Ende September);
Di.–Sa. 10:00–16:00; Sonntag und Feiertage 11:00–16:00 (von Oktober bis Ende April)
Eintritt: regulärer Eintritt 10 PLN, ermäßigt 7 PLN
FREILICHTMUSEUM MARII ŻYWIRSKIEJ IN BRAŃSZCZYK
Das Freilichtmuseum in Brańszczyk wurde 2015 von der Gemeindeverwaltung Brańszczyk gegründet als Hommage an die „Tradition und die jahrhundertealte ländliche Kultur“. Das Museum sammelt Gebäude und Gegenstände, die mit der Geschichte und Kultur der Kurpi Białe verbunden sind, einer Gruppe mit einzigartigen Trachten und Bräuchen, die von Siedlern gebildet wurde, die im 18. Jahrhundert aus den Kurpi Zielone, einer Region im Norden der Woiwodschaft Masowien, gekommen waren. Zum Skansen gehören: Holzhütte, Blockscheune, Schmiede und Brunnen.
PALAIS IN STARA WIEŚ
Der neugotische Palast, vermutlich Ende des 16. Jahrhunderts erbaut, wurde später mehrfach umgebaut und modernisiert. Für Gruppen wird er nach vorheriger Reservierung geöffnet.
MUSEUM DER HOLZARCHITEKTUR DER REGION SIEDLEC IN NOWA SUCHA
In der Ortschaft Nowa Sucha, 25 km von Siedlce entfernt, steht ein barockes Herrenhaus mit Erkern, erbaut 1743 von Ignacy Cieszkowski, dem Kastellanen von Liw. Im Jahr 1843 wurde ein klassizistisches Portikus angebaut. Ende der 1980er Jahre wurde Prof. Marek Kwiatkowski, damaliger Direktor der Łazienki Królewskie, zum Betreuer des Herrenhauses und führte die Renovierung durch. Auf das Gelände neben dem restaurierten Herrenhaus wurden 20 Bauten versetzt: Holzhäuser, eine holländische Windmühle, ein Wirtshaus, Wirtschaftsgebäude und ein weiteres Herrenhaus aus Rudzienek.
Geöffnet:
PRIVATMUSEUM FÜR VOLKSKUNST IN ZAMBRZYŃIEC
Die in einer Scheune untergebrachte Galerie präsentiert nicht nur die lokale bildende Kunst und Handwerkskunst, sondern auch Literatur, Volksbräuche, weit gefasste regionale Kultur und den Wert „vergessener“ Berufe. Die im Museum angebotenen Workshops werden von anerkannten Kunsthandwerkern und Volkskünstlern geleitet. Sie sind geschätzt und werden immer beliebter. Das Museum ist von Mai bis November geöffnet.
Geöffnet:
MUSEUM DES KAMPFS UND DES MARTYRIUMS IN TREBLINKA
Zwei deutsche Lager, ein Arbeits- und ein Vernichtungslager, die in den Jahren 1941–1944/1942–1943 in den Wäldern an der Bug entlang der Bahnstrecke Siedlce–Małkinia in der Nähe des Dorfes Poniatowo bestanden. Der Name stammt von der Bahnstation, die 6 km vom Lager entfernt liegt. Es umfasst: das ehemalige Vernichtungslager, das ehemalige Strafarbeitslager, eine Kiesgrube, den Hinrichtungsort und die sogenannte „Schwarze Straße“.
Geöffnet:
Mo.–So. 09:00–19:00
Eintritt: 6 PLN
KIRCHE DER ALLERHEILIGSTEN JUNGFRAU MARIA IN WĘGRÓW
Kleinbasilika Mariä Himmelfahrt sowie der Heiligen: Petrus, Paulus, Andreas und Katharina. Ursprünglich eine gotische Pfarrkirche aus dem 16. Jahrhundert. In den Jahren 1703–1706 wurde die Kirche im barocken Stil von Carlo Ceroni umgebaut. In der Basilika wird der berühmte Spiegel Twardowskiego aufbewahrt.
Sonntage und Feiertage - 7:30, 9:00 (für Jugendliche), 10:30, 12:00 (für Kinder), 16:00 (in den Ferien entfällt), 18:00;
Werktage - 6:30, 7:00 (an den ersten Freitagen um 8:00), 7:30 (an den ersten Freitagen um 16:00), 18:00
EISENBAHN-WASSERTURM UND LOKOMOTIVDENKMALE IN TŁUSZCZ
Die Geschichte von Tłuszcz ist eng mit der Eisenbahn verbunden. Besonders starke Entwicklung der Stadt erfolgte nach der Eröffnung der Petersburger–Warschauer Eisenbahn im Jahr 1862. Nach und nach entstanden neue Häuser und Bahnhofswerkstätten. Um einen ordnungsgemäßen Betrieb sicherzustellen, benötigte die Lokomotivhalle Wasserressourcen. Im 19. Jahrhundert wurden daher im Bereich des Bahnhofs zwei hölzerne Wassertürme und ein weiterer näher an der Lokomotivwerkstatt gebaut. Derjenige, der heute als Aushängeschild der Stadt gilt, wurde 1921 errichtet. Ein besonderes Highlight für Eisenbahnfreunde sind auch zwei seltene Lokomotiven – die Dampflok Ty2-220 aus dem Jahr 1943 sowie die Lokomotive Hutnik 4010 aus dem Jahr 1958.
Öffnungszeiten: rund um die Uhr
Eintritt: kostenlos
KINO ŁOCHÓW
Das Kino Łochów befindet sich im Gebäude des Städtischen und Gemeindlichen Kulturzentrums in Łochów in der 1 Maja 22. Eintrittskarten sind an der Kasse direkt vor der Vorstellung oder auf der Webseite https://iframe161.biletyna.pl/ erhältlich.
Geöffnet:
Öffnungszeiten: laut Spielplan des Kinos
Eintritt: 2D-Filme - 16 PLN (normal), 14 PLN (ermäßigt); 3D-Filme - 18 PLN (normal), 16 PLN (ermäßigt)
REITSTALL KALISKA
Der Reitstall Kaliska befindet sich im kleinen Dorf Kaliska in der Gemeinde Łochów. Er ist ein ökologischer Betrieb und agrotouristischer Hof. Er gehört zum ersten Netzwerk ökotouristischer Betriebe in Polen. Der Stall liegt direkt am Flussufer, fernab vom Trubel der Zivilisation. Der Stall bietet Reitunterricht für alle Leistungsstufen an.
Geöffnet:
TIERPARK „EUROSTRUŚ”
Der Tierpark ist Teil des „Wypoczynek w EUROSTRUŚ“ – ein malerischer Winkel in Borzychy im Powiat Węgrowski, bewohnt von verschiedenen, sehr freundlichen Tieren, hauptsächlich von solchen, die Eier legen. Über allem thronen afrikanische Strauße, aber es gibt hier auch Hühner, Enten, Gänse, Wachteln, Perlhühner, Fasane, Truthähne, Pfauen und viele weitere interessante Tiere. Die Besichtigung erfolgt mit einem Betreuer, der führt und über die Bewohner des Tierparks erzählt.
Öffnungszeiten: in der Saison täglich 10:00–18:00; außerhalb der Saison nach vorheriger Absprache mit dem Eigentümer
Eintritt: regulär – 12 zł, ermäßigt – 10 zł, Familienkarte 2+2 – 40 zł
SOWIA GÓRA (AUSSICHTSPUNKT)
Sowia Góra liegt direkt hinter Jarnice auf der rechten Seite. Es ist ein ziemlich hoher Hügel, der über dem Liwiec-Tal liegt, über einer großen, regelmäßigen Flussbiegung dieses Flusses.